Aufruf zur Friedens-Kundgebung in München am Freitag, den 12. Dezember 2014

Pressemitteilung vom, 10. Dezember 2014

Friedenslogik statt Kriegsrhetorik

Wir sind – wie Millionen Menschen in unserem Land und weltweit – tief besorgt. Kriege breiten sich weltweit in einer immensen Geschwindigkeit aus, sie kehren mit dem Krieg in der Ukraine nach Europa zurück.

So beginnt der bundesweite Aufruf der Aktion Friedenswinter 2014/2015. Er drückt aus, was viele Menschen spüren: Krieg – also heißer Krieg! – ist wieder gewollt und wird aktiv vorbereitet.
Wir aber wissen: Mit mehr Krieg und noch effizienteren Waffen wird es keinen Frieden geben. Die „Logik des Krieges“ muss weltweit durch die Logik des Friedens abgelöst werden – und wir müssen jetzt hier bei uns damit anfangen. Am kommenden Wochenende finden in etlichen Städten Deutschlands regionale Großkundgebungen für den Frieden statt. Weiterlesen

250 Menschen demonstrieren in Leipzig für mehr Frieden: Kritik an Waffenlieferungen

Leipziger Volkszeitung, 10. Dezember 2014

In der Leipziger Innenstadt sind am Mittwochabend rund 250 Menschen, darunter auch Ex-Tatort-Kommissar Peter Sodann, für mehr Frieden auf die Straße gegangen. Unter dem Motto „Nein zum Krieg! Frieden ist ein Menschenrecht“ zogen sie von der Moritzbastei zum US Generalkonsulat. Dazwischen gab es mehrere Zwischenkundgebungen an der Deutschen Bank, dem Neuen Rathaus und dem Bundesverwaltungsgericht.

Bericht in der LVZ vom 10.12.2014

Cui bono? – Zur Auseinandersetzung um den „Friedenswinter 2014/2015“

Neue Rheinische Zeitung, 10. Dezember 2014

Nach der Pressekonferenz zum Friedenswinter 2014/2015 interviewte Ken Jebsen Reiner Braun, Sprecher der Kooperation für den Frieden, Lea Frings, Mitglied der neuen Friedensbewegung, und Michael Müller, ehemaliger Umweltstaatssekretär der SPD. Hier zu sehen: https://www.youtube.com/watch?v=RY7uR5MuskI. Daraufhin verteilte Frank Brendle, Mitarbeiter der linken Bundestagsabgeordneten Ulla Jelpke, einen Kommentar, auf den die beiden Autoren anschließend antworten.

Zum Artikel in der NRZ vom 10.12.2014

An die Freundinnen und Freunde der Friedensbewegung
von Reiner Braun (Geschäftsführer IALANA, Ko-Sprecher Kooperation für den Frieden) und Wolfgang Gehrcke (MdB, DIE LINKE)

Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde, Offene Briefe sind eigentlich nicht unser Ding und wir beide schreiben zum ersten Mal einen solchen Text, obwohl wir seit Jahren in der Friedensbewegung zusammenarbeiten. Uns bereitet die Kluft zwischen der realen Kriegsgefahr in Europa und … Weiterlesen

Mein Aufruf zur Friedensdemonstration am 13.12.2014 in Berlin zum Amtssitz des Bundespräsidenten, Schloss Bellevue

Nachdenkseiten, 9. Dezember 2014

Wenn Sie in Berlin und Umgebung leben, oder ansonsten die Möglichkeit haben, nach Berlin zu fahren, gehen Sie hin, demonstrieren Sie für die friedliche Lösung von Konflikten und damit auch gegen die vielen Versuche, diese Friedensbewegung zu diffamieren. Die Diffamierung und die Spaltungsversuche sind neben der Sache selbst die Gründe dafür, dass ich mich persönlich für die Demonstration in Berlin und anderswo engagiere.

Aufruf von Albrecht Müller auf den Nachdenkseiten, 9.12.2014

Friedensbewegung protestiert erstmalig vor dem Bundespräsidialamt

Presseinformation

„Verantwortung für unser Land heißt: Nein zu Krieg und Konfrontation“
Demonstration: Samstag, 13. Dezember 2014, 13 Uhr, Washingtonplatz (Hauptbahnhof)

Die Friedensbewegung demonstriert im Rahmen des „Friedenswinters 2014/2015“ am
13. Dezember 2014 erstmalig vor dem Bundespräsidialamt in Berlin. Treffpunkt ist um
13 Uhr am Hauptbahnhof, die Abschlusskundgebung wird um ca. 14.30 Uhr vor dem Schloss Bellevue stattfinden. Redner sind der Theologe Eugen Drewermann und der Pfarrer Siegfried Menthel, der im Sommer gemeinsam mit weiteren ostdeutschen Pfarrern den Bundespräsidenten in einem Offenen Brief für seine Haltung zum Militär kritisiert hatte. Ebenfalls auftreten werden der Kabarettist Reiner Kröhnert und die Musiker Kilez More und Morgaine.
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Demonstration und Kundgebung, Mi. 10.12.
DFG-VK und Friedensplenum Mannheim unterstützen den Friedenswinter

FRIEDENSWINTER 2014/2015 Gemeinsam für den Frieden – Friedenslogik statt Kriegsrhetorik – Demonstration und Kundgebung Mi. 10. Dezember 2014, Marktplatz, G1, Mannheim 18 – 19.30 Uhr DFG-VK und Friedensplenum Mannheim unterstützen den von Organisationen der Friedensbewegung beschlossenen „FRIEDENSWINTER 2014/2015“ und sein … Weiterlesen

Aktion zum Tag der Menschenrechte

10. Dezember 2014, 19 Uhr, Schillerplatz, 41061 Mönchengladbach
Veranstalter: IPPNW Regionalgruppe Mönchen-Gladbach

Die Regionalgruppe der IPPNW führt am 10. Dezember 2014, dem Tag der Menschenrechte, eine Aktion gegen die Militarisierung der deutschen und europäischen Politik und für eine offensive pazifistische Haltung durch.

Am Kriegerdenkmal auf dem Schillerplatz wollen wir die ungebremste und beschleunigte Eskalation von Konflikten durch kriegerische Interventionen thematisieren und für unsere friedenspolitische Position, also für Deeskalation und nichtmilitärische Konfliktlösungen, werben. Frieden ist ein Menschenrecht, Kriege zerstören Leib und Seele und die Zukunft von Millionen Menschen. Wir sind überzeugt, dass ein friedliches Zusammenleben aller Menschen möglich ist – ein Leben ohne Waffen, aber in gegenseitigem Respekt. Unser Ziel ist, die politisch Verantwortlichen, egal wo, von dieser Möglichkeit zu überzeugen.

Zeichen setzen gegen Krieg und Kriegsursachen am Tag der Menschenrechte

Pressemitteilung vom 5. Dezember 2014

* Ankündigung Demonstration: „Nein zum Krieg! – Frieden ist ein Menschenrecht!“
* Zeichen setzen gegen Krieg und Kriegsursachen am Tag der Menschenrechte

Unter dem Motto „Nein zum Krieg! – Frieden ist ein Menschenrecht!“ ist am Mittwoch, 10.12.2014 in Leipzig anlässlich des internationalen Tages der Menschenrechte eine Demonstration angekündigt.

Leipzig – „Wir haben die Demonstration angemeldet um ein Zeichen für den Frieden zu setzen und um die Scheinheiligkeit der Debatte um Menschenrechte hierzulande vor Augen zu führen. Täglich sterben dutzende Menschen an den EU-Außengrenzen. Mit der Drittstaatenregelung, der Abschottung nach außen und FRONTEX unterläuft die EU das Asylrecht der Erklärung der Menschenrechte. Der Preis sind zehntausende Tote jährlich. Während in Deutschland mit 80 Millionen Einwohnern über die vorübergehende Aufnahme von maximal 200.000 Flüchtlingen lamentiert wird und die deutsche Gesellschaft und Bürokratie überfordernde „Flüchtlingsströme“ herbeifaseln, verzeichnet die deutsche Rüstungsindustrie neue Rekordmarken im Export. Längst ist die Rüstungsproduktion und deren Export zum lukrativsten Geschäft des Industrie- und Bankenkapitals geworden. Völkerrechtliche Normen und elementare Menschenrechte werden mit Leichtigkeit außer Kraft gesetzt, wenn es um Macht und Profit geht.“ Weiterlesen

Die VVN-BdA sollte Ihre Stellungnahme zum Friedenswinter überdenken
von Harald Fuchs (DFG-VK Köln)

Unter der Überschrift „Keine Zusammenarbeit mit den Mahnwachen“ begründet die VVN-BdA, warum sie keine Aufrufe für den Friedenswinter unterschreibt, die auch „von Mahnwachen oder deren Verter_innen unterschrieben werden“. Begründet wird das damit, daß die Friedensmahnwachen von Personen initiiert wurden, „die … Weiterlesen

Statement des Aktionsbüros zur Abgrenzung nach Rechts

Wir danken denjenigen, die uns auf das Video „Deutschland Wach auf“, welches derzeit im Internet kursiert, aufmerksam gemacht haben.

Dieses Video ist weder in Duktus, Form, Inhalt und Aussage in Übereinstimmung zu den Zielen des Friedenswinters 2014/2015. Wir distanzieren uns ausdrücklich von diesem Video und den dafür (uns unbekannten) Verantwortlichen sowie von möglicher Weise weiteren Videos/Materialien in ähnlichem Duktus. Antisemitische, neurechte, reichsbürgerliche, rassistische, nationalistische und faschistische Positionen lehnen wir ab. Diese und die sie vertretenden Menschen sind auf den Aktivitäten des Friedenswinters 2014/ 2015 nicht erwünscht und werden des Platzes verwiesen. Wir möchten auf den bundesweiten Aufruf des Friedenswinters 2014/2015 verweisen: „Den Menschenrechten, dem Völkerrecht und der internationalen Solidarität gilt unser aktives Handeln. Rassismus und Faschismus lehnen wir entschieden ab.“

Wir sind uns sicher, im Namen aller Veranstalter des Friedenswinters 2014/ 2015 zu reden.

Aktionsbüro des Friedenswinters 2014/ 2015: Reiner Braun, Pascal Luig, Lucas Wirl

Berlin, den 08.12.2014

Download: Statement Aktionsbüro Friedenswinter.pdf

Entzweit über ein Bündnis

Neues Deutschland, 8. Dezember 2014

Der Herausgeber des Aachener Friedensmagazins Aixpaix und ehemalige Sprecher der Kooperation für den Frieden, Otmar Steinbicker, hat sich wegen der Mahnwachen mit seinen langjährigen Mitstreitern überworfen. Reiner Braun, Sprecher des Dachverbands von über 50 Friedensorganisationen, hat den Friedenswinter und die gemeinsame Vorbereitung mit den Mahnwachen initiiert. Mit den beiden Friedensaktivisten sprach Ines Wallrodt.

Interview im ND vom 8.12.2014